Diving into a nostalgic world, Bruxelles: Fig and Pear Tarte with coconut cream

Es ist Sonn(en)tag, Tag der Ruhe, Zeit um den Herbst zu feiern! Gestern war Samstag, Tag der Erledigungen, Regenwetter. Trotz dessen hab ich mir gestern einen netten Tag gemacht, denn es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung beziehungsweise Beschäftigung. Nach dem Frühstück hab ich mich daran gemacht Teig zu kneten und mich auf köstliche Sonntagstörtchen zu freuen. Für die Einweihungsfeier unseres Studiengangs haben wir Food Designer uns ein Farbkonzept überlegt, gestern habe ich mich also an Weiß - Birnen-Joghurt-Tartes - probiert.

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Über die Hoffnung und Geburtstagsglück: Gewürzkuchen

Ein Tag vor meinem Geburtstag lag ich im Bett und dachte darüber nach, warum ich als Kind vor Vorfreude nicht schlafen konnte. In der Nacht vor diesem Geburtstag lag ich vor Allem wach, weil ich etwas beunruhigt an den bevorstehenden Umzug denken musste und daran, ob ich für mich einen Kuchen backen sollte. Weitere Planungen, wie ich den Abend verbringen würde, hatte ich nicht, denn in meiner neuen Heimat, ist der Rhythmus noch nicht gefunden.

Was ist es, was wir als Erwachsene verlieren? Wo ist die Vorfreude, das Kribbeln im Bauch, die hellwachen Nächte bis zum Morgengrauen, weil man es kaum erwarten konnte endlich Geburtstag zu haben. Ist es das Wissen darüber, was uns erwartet? Ist es Enttäuschung, dass wir selbst einladen und Kuchen backen müssen? Ich habe darüber nachgedacht, warum ich mir vor allem dieses Jahr gewünscht hätte, meinen Geburtstag ausfallen zu lassen und mir ist eine Idee gekommen: Hoffnung.

Als Kind haben wir Hoffnung, wir hoffen darauf, dass unser Geburtstagstisch mit vielen hübschen Geschenken geschmückt wird. Wir freuen uns einmal im Jahr Mittelpunkt des Geschehens zu sein und einen Tag lang verwöhnt zu werden. Je älter wir werden, verliert der Geburtstag an Bedeutung, wir hoffen nicht mehr auf einen geschmückten Geburtstagstisch - einerseits weil wir meistens arbeiten und nicht den Morgen mit Geschenke auspacken verbringen können und andererseits weil wir eher mal einen Gutschein oder Umschlag zugesteckt bekommen. Ich möchte gar nichts dagegen sagen, denn ich finde es wunderbar Briefe und Karten zu bekommen, die von Herzen kommen - aber wenn nicht? Dann verlieren wir die Hoffnung, dass der Geburtstag etwas Besonderes ist. Dieses wie letztes Jahr hatte ich Pech mit meinem Geburtstag - beide Mal musste ich umziehen und beide Mal WUSSTE ich, dass mich keine Karten erwarten würden. So stirbt die Hoffnung. Hoffung ist die Erwartung, dass etwas Gewünschtes passiert. Als Kind hatten wir Wünsche - und oft wurden sie erfüllt und wenn nicht, dann blieb die Vorfreude. Als Erwachsener wünschen wir nicht mehr - aus Angst enttäuscht zu werden - oder weil wir glauben zu wissen, dass Hoffnung bedeutet zu scheitern.

Ich allerdings muss sagen, ich möchte wieder hoffen, denn es macht glücklicher als von vorne herein Wissen anzunehmen. Ich konnte auf keine Geburtstagspost hoffen und es hat mich an dem doch eigentlich schönen Tag unglücklich gemacht. Mir hat die Vorfreude auf eine Überraschungsparty, Gäste und selbstgebackenen Kuchen gefehlt. 

Und zur Feier des Tages gabs also doch noch belgischen Geburtstagskuchen: Hoffen ist besser als Annehmen!

  • 3 Eier
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 90 g Honig
  • 100 g Butter
  • 5 EL Milch
  • 160 g Vollkornmehl (Dinkel oder Buchweizen (glutenfrei)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  1. Backofen auf 200° vorheizen. Eier und Zucker schaumig schlagen und mit Honig, Milch und der geschmolzenen Butter verrühren.
  2. Mehl, Backpulver und Gewürze vermischen und unter die feuchte Masse rühren.
  3. Eine Form fetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig hineinfüllen. 30 Min. backen und mit Alufolie bedecken, falls der Kuchen zu dunkel werden sollte.
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Moroccan Inspiration: Le Couscous Quinoa aux Poissons

I traveled to Morocco once with my parents, long time ago now. I was a child then. I can remember the colorful architecture, markets and clothes - and the smell of spices and delicate food in every corner! And you know why I love this diversity so much? I’ll tell you: I’m a fontain of diversity myself and so was the culture, the food I got to know in my parent’s house. My father - Iranian - and my mother - French- teached my tongue the taste of flavorsome variety. Couscous for example - a moroccan dish - is often served in France and Belgium so my mother often cooked it for us.

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GLÜCKlinks: Von Essen und kochaffinen Kreativen umgeben: Master Food Design zum Ersten

Morgens durch die noch ruhige Stadt schlendern auf der Suche nach kulinarischen Attraktionen in Brüssel. Die Woche der Genießer ist gestartet: Slow Food steht auf dem Programm, regional auch dazu. Die erste Anlaufstelle: Der Bio-Markt, aber huch, da hat sich wohl jemand im Tag vertan, so kennt man deutsche Dozenten nicht :) Alles kein Problem, denn Brüssel hat viel (kulinarisches) zu bieten. Weiter geht es also in der improvisierten Stadtführung - aber gekonnt! Vorbei an ursprünglichen Lädchen: von Käse über Fisch und Kaffee bis zum Eislädchen der besonderen Art.

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imageHappy Monday

Food Design, Slow Food, Bruxelles und … Ravioli mit Forellen-Ricotta-Füllung

Ich bin in Brüssel, meiner neuen Heimat angekommen. Entschleunigung, das Essen genießen, achtsam und regional einkaufen: Slow Food also. Damit startet die erste Uniwoche - mit dem Slow Food Festival in Brüssel. Passend zum Thema bin ich auch zurück zu den Wurzeln gereist, zurück zum Handwerk, zurück zu ursprünglichem Getreide, nämlich Buchweizen und zum Ricotta-Original, vom Schaf.

Für den Teig/For the dough:

  • 400 g Buchweizenmehl/buckwheat flour
  • 4 Eier/eggs
  • Wasser/water
  • 1 TL Salz/1 tsp salt

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Herbstluft Spaziergänge, Obstbaumprachten und Sonntagsnachmittagskuchen: Zwetschgen-Mohn-Kuchen mit Buchweizen

Ich bin ein Herbstkind und ich liebe den Herbst, sofern er ab und zu mal die Sonne willkommen heißt! Ob es nun daran liegt, dass ich im September geboren bin oder daran, dass die Sonne im Spätsommer eine angenehme warme und kuschelige Atmosphäre verbreitet, daran dass das Gemüseangebot überwältigend ist oder dass die Landschaften in neuem Farbenglanz erstrahlen, der Herbst bleibt meine liebste Jahreszeit.

Ein paar Wochen habe ich nun in meiner Heimat bei Bremen verbracht, im Garten meiner Eltern gesessen und Sonne getankt, bei Regenwetter den Keller aufgeräumt und am letzten Sonntag bei herrlichstem!!! Wetter Obstbäume geplündert. Ich kann es nicht genau sagen, warum das Pflücken von Obst, das Ernten von Gemüse mir eine solche Freude bereitet, aber ich genieße es jedes Mal mit meiner Maman, wenn wir Äpfel pflücken gehen. Mit der Schubkarre durch die Obstbaumalleen, hier und da ein knackiges Früchtchen kosten und eine Pause im Grünen, zwischen Äpfeln und Zwetschgen, im Schatten der Krone. Obst im Korb. Rezept im Kopf. So kam es zu dieser Kreation :)

Zutaten für 1 Kuchen (20 cm Springform)

  • 400 g Zwetschgen
  • 125 g weiche Butter oder Margarine
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 20 g Mohn
  • 150 g Rohrohrzucker oder Honig
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier
  • 1 Vanilleschote, davon das Mark
  • 50 ml Orangenlikör (z.B. Cointreau)
  • 1 EL Butterschmalz
  1. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. In einer Pfanne 1 EL Butterschmalz schmelzen, die Zwetschgen darin schwenken, Orangenlikör und Vanillemark hinzufügen. 4-5 Min. dünsten bis die Flüssigkeit etwas eingedickt ist.
  2. Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Form fetten, den Boden der Form mit Backpapier belegen.
  3. Die Butter mit dem Zucker cremig rühren, die Eier nacheinander unterrühren. Mehl, Backpulver, Mandeln und Mohn unterziehen. 
  4. Den Teig in die Form füllen, die gedünsteten Pflaumen über den Teig gießen und vorsichtig unterheben. Im Backofen 30-40 Min. backen. 
Inspiration von: Flache Kuchen: Tartes, Galettes, Blechkuchen von Ilse König
P.S. Falls es euch noch nicht aufgefallen ist: Mit dem kleinen Pfeil neben den Bildern könnt ihr Fotostrecken durchblättern!
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Über den Dächern der Stadt: Gefüllter Ufo-Kürbis

Mitten in der Stadt und doch im Grünen, das ist der Traum eines jeden Stadtbewohners. Ein Stück Garten vor der Tür, auf dem Dach, im versteckten Hinterhof. Was für ein Traum, auf dem Hausdach über die Stadt schauen zu können, zu sehen, wie sich die kleinen Modellautos und legofigurenartigen Menschen bewegen.

Die Dachterrasse ist der Inbegriff der Ruhe, man ist allein für sich, genießt den Moment, den Moment in dem die Sonne aufgeht, die Sonne untergeht, den Moment, in den man mit einer geliebten Person der Sonne, der Zukunft, ins Auge schaut, den Moment nach der Arbeit alle Anspannung fallen zu lassen. Es ist mit Sicherheit ein Moment der Verzauberung, wenn man den Kopf aus der Dachluke streckt und sich die Stadt vor den Füßen ausbreitet. Und dann dazu der Duft von Blumen, der Garten im Feng-Shui-Stil, vielleicht ein kleiner Brunnen, der Wassergeplätscher von sich gibt. In diesen Sphären schwebte ich kürzlich als ich in der Parfümerie einen wundervollen Duft von Hermès entdeckte. So ist das also mit den Sinnen, sie verzaubern uns, täuschen auch mal vor, aber vor allem haben sie die Möglichkeit uns glücklich zu machen.

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Mit Freunden am Tisch: Maras Wunderland und ein Bohnen-Salat mit Hähnchen und gebackenem Ziegenkäse

Mit Freunden am Tisch, ich stelle wieder ein tolles Food-Blog vor: Heute geht es um eine wundervoll gedeckte Kaffeetafel für Freunde und Familie. Leckeres Gebäck findet ihr immer bei Maras Wunderland:

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GlückLINKS und Quinoa-Risotto mit Balsamico-Erdbeeren

Ich bin kein abergläubischer Mensch aber manchmal glaube ich an das Schicksal, daran dass es für jeden Topf einen Deckel gibt oder auch mehrere Deckel. Ich glaube daran, dass es zwischen Menschen manchmal eine unausgesprochene Verbundenheit gibt, die plötzlich zum Vorschein kommt, auch wenn man sich nur 30 Minuten kennt. Mir ist das schon öfter passiert und jedes Mal macht es mich glücklich festzustellen, dass es Menschen gibt, die mir ähnlich sind, mit denen ich teilen kann und mit denen ich mich auf Anhieb wohlfühle: Das Wochenende habe ich mit einer Freundin verbracht, die ich aus Chile kenne, wir hatten uns vier Jahre nicht gesehen und trotzdem war es für mich so, als hätten wir uns erst vorgestern gesehen, eine angenehme Atmosphäre, entspannt und harmonisch. Vor einigen Monaten eine weitere sympathische Begegnung: ich stehe am Flughafen in Barcelona auf der Suche nach einem Bus. An einer Station komme ich mit zwei Deutschen ins Gespräch, die mir auf Anhieb sympathisch erschienen. 30 Minuten haben wir uns unterhalten, schnell noch die Namen ausgetauscht und letztens wieder getroffen, als wären wir schon lange vertraut miteinander. Und sogar unter den Bloggern gibt es so etwas wie Vertrautheit: manchmal lese ich Beiträge oder poste zur gleichen Zeit ein Rezept, dass jemand anders auch gerade verkostet und auf seinem Blog veröffentlicht hat, sympathische Synchronie. 

Was mich abgesehen von dieser Erkenntnis die letzten Tage glücklich gemacht hat:

  • diese Geschirrtücher sind bei mir heute eingetrudelt
  • selbsgemachte Kräcker und eine Ziegenkäseplatte als abendlichen Snack und ein schöner französischer Film dazu
  • ein Spaziergang über den Isemarkt in Hamburg
  • eine Fotoproduktion mit zwei wunderbaren Menschen: Stylistin und Fotografin

Jetzt seid ihr dran: Was hat euch die letzten Tage erfreut? Gerne nehme ich Kommentare entgegen und lese Post auf euren Blogs! Auf, auf, teilt euer Glück!

Rezept folgt!

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