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“Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.” 

Jean Anthelme Brillat-Savarin

Genuss,

das ist für mich die Freude des Tages. Leben ohne Genuss wäre undenkbar, vermutlich auch weil ich von Kindesbeinen an Kochkultur miterlebt habe. Wenn ich als Kind auf dem Schulweg mittags nach Hause lief, spielte ich in Gedanken immer das Mittagessen-Rate-Spiel, bei dem es darum ging an den Gerüchen, die die Straßen um die Mittagszeit füllten zu erraten, was wohl gerade in den Töpfen köchelte. Je näher ich meinem Elternhaus kam, desto mehr stieg die Vorfreude auf das, was meine Mutter liebevoll auf den Tisch zaubern würde. Gekocht wurde jeden Tag, manchmal sogar zweimal. Der Duft meiner Kindheit ist erfüllt von Basmati-Reis, gerilltem Bresse-Hähnchen und provencalischer Ratatouille. Welche Kultur steckt wohl dahinter? Richtig, die französische Kochkunst meiner Mutter und die persische Esskultur meines Vaters. Immer wenn mir diese Gerüche in die Nase steigen, entsteht in mir ein Gefühl der Heimat und Zufriedenheit, das ich mit den unzähligen gemütlichen Momenten am Esstisch verbinde.

Als ich mit 17 Jahren laktoseintolerant wurde und somit eingeschränkte Möglichkeiten hatte, unterwegs einen Snack oder im Restaurant ein verträgliches Gericht zu finden, war für mich der Moment gekommen, selbst den Kochlöffel in die Hand zu nehmen. Ich fing also an, zu kochen und die Zutaten zu kombinieren, die mir schmeckten und mir gut taten. Ich habe angefangen zu experimentieren und mit der Zeit meinen eigenen Stil gefunden –bunt und abwechslungsreich sollte es sein. Was Gesundheit angeht, verbiete ich mir nichts (wenn ich Lust auf Pommes habe, dann lass ich mir eben eine Portion Pommes schmecken!), gehe aber achtsam mit meinem Körper um. Wenn ich merke, dass mir etwas nicht wohl bekommt, dann meide ich es. Aus diesem Grund wirst du hier auch kaum Kuhmilch- oder Weizenerzeugnisse in den Zutaten finden. Wichtig ist beim Essen vor Allem die Qualität und die Quantität- in Maßen von Gutem Genießen ist der richtige Pfad (Pommes kann man übrigens auch in gesunden Varianten machen z.B. aus Süßkartoffeln )

Bei der Auswahl meiner Zutaten achte ich auf biologischen Anbau und die Wirkung auf Körper und Seele. Ich finde es spannend Gerichte zu kreieren, die immer genau zu meiner Stimmung passen und zum Wohlbefinden, wie z.B. Safran bewusst als Glücksmittel oder Ingwer zur Belebung, beitragen.

Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich ein sehr sinnesbezogener Mensch bin, im vielfältigen Sinne aber vor Allem im Sinne des Geschmacks. So entstand mein Blog geschmackvoll genießen als Resultat der Findung meines eigenen Kochstils. Oft wurde ich auf der Suche nach einer leckeren Mahlzeit enttäuscht, sei es nur ein leckerer, gesundes Sandwich oder aber ein Besuch im Restaurant. Mir fehlte das Besondere fernab der typischen Geschmackskombinationen wie Tomate-Mozzarella-Basilikum-Rucola oder Hähnchen-Sahne-Pilze. Hiermit möchte ich nun einige meiner eigenen Kreationen vorstellen, die dir hoffentlich zeigen, dass Essen ein Wohlgefallen ist, mit dem man sich jeden Tag ganz einfach verwöhnen kann. Für mich jedenfalls beginnt die Freude schon beim Frühstück, da macht das Aufstehen direkt richtig Spaß! 

Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Ideen:

geschmackvollgeniessen[at]gmail.com

Herzliche Grüße,

Sarah


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Alle auf diesem Blog veröffentlichten Bilder und Texte stammen, wenn nicht anders angegeben, von mir und dürfen daher ohne meine Erlaubnis nicht vervielfältigt oder veröffentlicht werden.

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